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Grabbe-NEWS Juni 2023_Ausgabe 3

by Christian-Dietrich Grabbe

Pages 12 and 13 of 81


Nicole: Fandest du das gut oder eher schade, weil du nur zwei oder drei Stücke spielen konntest?
Friedrich: Ich fand das eigentlich sehr praktisch, weil man sich dann zum Beispiel beim Üben mehr auf die zwei Stücke konzentrieren konnte und nicht das ganze Programm können musste. Außerdem hatte man dann auch bei den langen Proben immer mal Pause, wenn ein Stück an der Reihe war, welches man selbst nicht spielen musste.
Nicole: Als abschließendes Wort: Würdet ihr sagen, dass sich so ein Projekt gelohnt hat und dass man so etwas gerne wiederholen könnte oder eher nicht?
Friedrich: Ich würde auf jeden Fall sagen, dass es sich voll gelohnt hat, da wir alle sehr viele und spannende Erfahrungen gesammelt haben und da es auch einfach sehr viel Spaß gemacht hat, für ein solches Projekt zu proben und mit den Profis zusammen zu spielen. Also kann man das von meiner Seite aus sehr gerne wiederholen, da es die Mühe wert ist.
Eva: Das sehe ich auch so. Es hat sehr viel Spaß gemacht.
Nicole: Ich bedanke mich für das Interview. Das waren sehr interessante Einblicke.
Nicole Walde, Eva Yildiz , 8gn &
Elias Philippi, Friedrich Schlieker, 8m
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Die Mensapreise am Grabbe-Gymnasium

In den letzten Jahren ist vielen Schüler:innen aufgefallen, dass die Mensapreise immer weiter ansteigen. Sie sind deshalb häufig genervt. Unter anderem behaupten die Schüler:innen bei einer Umfrage, die Preise seien überteuert und unfair. Vor allem beschweren sich die Schüler:innen darüber, dass die Preise nicht nur steigen, sondern die verkauften Lebensmittel auch immer kleiner werden. Beispielsweise kostete eine Käsestange früher 1,10 Euro, wurde dann etwas verkleinert und kostet nun 1,60 Euro. Genauso kosteten Käsebrezeln anfangs 1,20 Euro und sind nun 40 Cent teurer.
Doch wie viel kann die Mensa selbst an diesem Zustand verändern?
Bei dem Interview mit einem Mitarbeiter wird uns gesagt, dass die Preise nicht von der Mensa,
sondern von den Lieferanten bestimmt werden.
Diese mussten die Preise aufgrund der Inflation erhöhen, da vor allem die Energiekosten und andere Herstellungsfaktoren teurer werden.
Die Inflationsrate stieg laut der Seite des statistischen Bundesamts in den Bereichen Energie um 6,8% und Nahrungsmittel um 17,2%. Dies erklärt die steigenden Preise für jede Art von Nahrungsmitteln.
Abschließend kann man feststellen, dass die Mensa nicht für die Preise verantwortlich ist und dass das Problem vor allem an der ansteigenden Inflationsrate liegt. Deshalb bittet die Mensa um Verständnis von der Seite der Schüler:innen aus.

Fional Schuler & Michelle Mantler, 8gn
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Skifreizeit & Ökologie - Zwei Gegensätze?
In letzter Zeit wurde vermehrt Kritik in Form von Leserbriefen in der Lippischen Landeszeitung an der Skifreizeit unserer Schule geübt, sie sei nicht mehr zeitgemäß und völlig sinnfrei. Tatsächlich stellt sich in diesem Punkt die Frage, ob es überhaupt noch verantwortungsbewusst ist, diese Freizeit anzubieten, wo doch das Thema Klimaschutz mehr denn je unser tägliches Leben bestimmt. Allerdings wurde in den Leserbriefen stark verurteilt, dass sich die Schüler:innen des Grabbe Gymnasiums nicht für den Klimaschutz engagieren würden. Diese Pauschalverurteilung kritisiert auch der Koordinator der Skifreizeit Felix Schilling. Laut ihm sei eine solche Kritik nicht adressatengerecht und könne auch nicht nur auf Grundlage eines Zeitungsartikels gefällt werden.

Hierzu und zu den Hintergründen führte ich mit ihm ein Interview am 24.5.2023.

Seit wann gibt es die Skifreizeit am Grabbe-Gymnasium?
Felix Schilling: Ich weiß es nicht genau, allerdings ist sie seit über 40 Jahren am Venediger Hof in Österreich.

Was ist die Zielsetzung?
Felix Schilling: Es gibt 2 Bereiche: „Gleiten, Fahren, Rollen“ ist in den Sportrichtlinien verankert, Wintersport gehört zu den im Lehrplan genannten „Sportbereichen“, welche vermittelt werden dürfen und als sportbetonte Schule gehört es dazu, solche Sportarten kennenzulernen. Der zweite Bereich ist, dass möglichst vielen Leuten der Sport in den Bergen, insbesondere das Skifahren nahegelegt werden kann, da viele das ansonsten niemals kennenlernen werden.

Was sind die Auswahlkriterien?
Felix Schilling: Zuallererst sprechen wir mit den jeweiligen Klassenleitungen und Sportlehrern.
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Skifreizeit & Ökologie - Zwei Gegensätze?
Wir achten hierbei besonders auf disziplinarische Probleme und auf die Bereitwilligkeit, etwas zu leisten. Beim Skifahren ist es nämlich wichtig, dass wir Leute haben, die sich an Regeln halten können und auf die Verlass ist. Man könnte es als Belohnung für gutes Verhalten innerhalb der Schule sehen.

Kurze Stellungnahme zu den Leserbriefen.
Felix Schilling: Man darf übers Skifahren streiten, aber keine Pauschalisierung über 800 Schüler:innen fällen und sagen, diese würden sich nicht im Klimaschutz engagieren und dies in Relation zum Leopoldinum setzen. Am Grabbe ist das Thema Umweltschutz sicherlich noch ausbaufähig, aber es bringt auch nur was, wenn man es lebt. Allerdings wurde auch die soziale Komponente in einem der Leserbriefe angesprochen, die auf die Benachteiligung sozial schwacher Familien zielte. Dazu lässt sich aber sagen, dass das Amt bei Bedarf so eine Fahrt deckt und auch nicht der Aspekt des Ausschlusses zieht, da diese Fahrt nicht verpflichtend ist. Dieser Leserbrief hat zwar einen wahren Kern, trifft die Sache aber auch nicht ganz.

Wie wird der Aspekt der Nachhaltigkeit bei der Planung miteinbezogen?
Felix Schilling: Wir schätzen besonders die Bemühungen der Unterkunft und des Skigebiets wert. Diese produzieren den Strom fast vollständig über Photovoltaik-Anlagen und wollen das in Zukunft noch weiter ausbauen. Des Weiteren hat die Unterkunft keine externen Wasserleitungen, sondern bezieht das benötigte Wasser aus dem hauseigenen Brunnen. Eine Anreise mit der Bahn, um die CO2-Bilanz noch zusätzlich zu senken, kommt dennoch nicht infrage, da es aufgrund der vielen Personen, des vielen Umsteigens und der vielen Verspätungen eine organisatorische Unmöglichkeit darstellt. Skifahren bleibt trotz dessen ein Eingriff in die Natur.
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Wie viele dürfen mitfahren?
Felix Schilling: Die Personenanzahl ist durch den Bus limitiert. Meistens sind es zwischen 62 und 65 Personen, woraus sich dann die Skigruppen mit einer Größe von 8 bis 10 Personen zusammensetzen. Außerdem hat jede dieser Gruppen noch eine Betreuungsperson, was in der Summe noch einmal 8 Personen macht, die zusätzlich noch finanziert werden müssen.

Passen Ökologie und Skifahren Ihrer Meinung nach zusammen?
Felix Schilling: Eine richtige Antwort gibt es darauf nicht. Skifahren ist natürlich ein Luxus. Es ist eine Freizeitbeschäftigung, die nicht sein müsste, allerdings muss man alles in ein Verhältnis setzen. Hierzu hat einer der Verfasser der Lesebriefe sich zu den entstehenden CO2-Emissionen mit Quellenangaben geäußert und dies in Relation gesetzt. Es sind weniger als 90kg CO2 pro Person. Wenn wir das hinterfragen, müssen wir es auch bei anderen Dingen wie dem täglichen Elterntaxi zur Schule oder dem innerdeutschen Flugverkehr.

Was ist Ihre persönliche Motivation zur Skifreizeit?
Felix Schilling: Ich habe es selber erst in der 8ten Klasse kennengelernt. Ich komme aus einer nicht-Skifahrer Familie und habe das Skifahren auf der Freizeit damals zum ersten Mal ausprobiert. Das hat mir Laune und Spaß bereitet und mich zudem persönlich weitergebracht, weil ich eigentlich nicht so der Sportlertyp bin und die Sportart für mich dennoch Spaß und einen gewissen Lerneffekt gebracht hat. Es gab mir die Möglichkeit, persönliche Grenzen zu verschieben und Erfahrungen zu erleben, die ohne diese Option nicht entstanden wären. Das alles möchte ich Schüler:innen auch über das Sportprofil an unserer Schule hinweg weitergeben. Außerdem mag ich es mit Schüler:innen unterwegs zu sein und ihnen zu zeigen, dass Lehrkräfte auch nur Menschen sind.
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Wird es die Skifreizeit weiterhin geben?
Felix Schilling: Ich gehe schwer davon aus. Der Schuletat wird es zwar in diesem Maße wie dieses Jahr nicht mehr hergeben, da es seit über 10 Jahren trotz Inflation keine Anpassung mehr gegeben hat und 5 betreuende Lehrkräfte daraus bezahlt werden müssen, aber wir haben bereits Drittmittel und bemühen uns zusätzlich noch um andere Finanzierungsmöglichkeiten.

Werden Sie denn weiterhin mitfahren?
Felix Schilling: Ja, auf jeden Fall!

Vielen Dank für das Interview.


Skifahren und Ökologie müssen also nicht unbedingt ein Gegensatz sein. Ich als Schülerin des Grabbe-Gymnasiums finde es anmaßend und unsachlich, wenn alle Schüler:innen beim Thema Klimaschutz in einen Topf geworfen werden. Es engagieren sich sehr wohl Leute von uns, insbesondere aus der Q2, bei Fridays for Future und in puncto Nachhaltigkeit möchte ich auf das Nordsterne Projekt an der Schule verweisen, bei denen sich einer der sieben Punkte mit genau diesem Thema beschäftigt. Außerdem hat dieses Interview gezeigt, dass sich die Organisierenden der Skifreizeit bei der Planung durchaus Gedanken zu ökologischen Aspekten machen. Die Region, in der die Skifreizeit traditionell stattfindet, bemüht sich um einen ökologischen Umgang, auch wenn das Skifahren natürlich niemals komplett umweltverträglich sein wird. Die Darstellungen der Leserbriefe waren in Bezug auf den Inhalt also größtenteils unsachlich dargestellt und beinhalteten wenig Detailkenntnisse.


Malina van Calker, Q1
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Earth Overshoot Day
Am 4. Mai war der diesjährige Earth Overshoot Day in Deutschland. Was das genau ist und warum wir uns damit beschäftigen sollten, hat mir die Fairtrade-AG erklärt, nachdem ich auf ihr Plakat im Neubau-Foyer aufmerksam geworden bin.

Doch erstmal zur Fairtrade-AG an sich. Mit Frau Hauenschild stellt sie seit Februar 2022 immer wieder tolle Projekte auf die Beine. Vielleicht habt ihr ja schon das Tauschregal im SLZ bemerkt, in dem man interessante Gegenstände tauschen kann oder habt euch schonmal auf einem Schulfest eine Tafel Fairtrade-Schokolade am AG-Stand gekauft?
Das sind die Projekte, die wohl am eindeutigsten von der Fairtrade-AG stammen, doch auch die Idee für die Fairtrade-Pullis und für das Stadtradeln für Schüler:innen wurde von ihnen initiiert und mitgeplant.

Mein Interview fand am 16. Mai mit den Schülerinnen Viyan, Maria und der Mutter Christine Ramm statt.
Mir wird erklärt, der Earth Overshoot Day oder Erdüberlastungstag sei der Tag, an dem, wenn die ganze Welt so leben würde wie der durchschnittliche Mensch, die Jahresration an Ressourcen aufgebraucht wäre. Das bezieht sich auf die Natur hier auf der Erde, lässt sich z.B. aber auch auf die CO2-Bilanz in der Atmosphäre beziehen. Dieser Tag lässt sich auch für einzelne Länder ausrechnen, da der oder die durchschnittliche Deutsche z.B. weniger verbraucht als ein:e durchschnittliche:r Amerikaner:in. Doch trotz großer Unterschiede zwischen diesen Werten gibt es eine Gemeinsamkeit: Der Zeitraum vor dem Eintritt des Earth Overshoot Days wird immer kleiner. Was das genau für unsere Erde bedeutet, erklärt mir die AG. Sie erläutern, dass wir durch die Endlichkeit der meisten Produkte immer mehr Raubbau an der Natur betreiben müssen und ihr danach keine Chancen geben, sich zu regenerieren. Das führt dazu, dass die Erde immer mehr zerstört wird, weniger Tiere ihren natürlichen Lebensraum haben und immer mehr Naturkatastrophen eintreten. Und das wegen uns Menschen.
Doch inwiefern können wir etwas persönlich gegen den Klimawandel machen und  was ist eigentlich noch 'falsch' an unserem Lebensstil?
Dafür habe ich den Earth Overshoot Day-Rechner gefragt, der einem anhand einer Art Quiz anzeigt, wie viele Erden man verbraucht. Heraus kamen bei mir 2,4. Das war ziemlich überraschend für mich, da ich mich deutlich weiter unten eingeschätzt hätte.
Deshalb habe ich die AG gefragt, was ich persönlich, oder allgemein als Individuum, für meine Bilanz tun kann. Die wichtigste Sache wäre, erklären mir die beiden Schülerinnen, dass man nichts verschwendet, da dies weggeworfene Ressourcen wären. Man sollte auch versuchen, den Konsum von erdölhaltigen Produkten oder ähnlichem einzuschränken, sodass die damit in Verbindung gebrachten Konzerne nicht mehr unterstützt werden, wodurch gegen bedeutende Ursachen des Klimawandels vorgegangen werden kann. Die AG hat weiß aber natürlich auch, dass es in der Politik schwierig ist, schnelle und eindeutige Entscheidungen zu treffen.

Als letztes habe ich die Fairtrade-AG noch nach Wünschen an unsere Schule und Stadt gefragt und sie haben mir viele interessante und nachhaltige Ideen genannt. Bei den Wünschen für die Stadt stand besonders die Mensa im Vordergrund, die z.B. kein oder weniger Fleisch und nur nachhaltige Lebensmittel  verkaufen oder fairtrade Süßigkeiten anbieten könnte. Außerdem legt die AG einen Fokus auf gut erreichbare Radwege für die Schule und wünscht sich Fahrradabstellplätze, die gesichert sind.
Von unserer Schule erhofft sich die AG, dass das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz weiter verfolgt wird und dass sich kleine und größere wirksame Ziele gesetzt werden, wie z.B. BNE-Projekttage oder PV-Anlagen.

Wie ihr merkt, gibt es in dieser AG immer etwas zu tun und auch vieles, das nicht nur mit Fairtrade zu tun hat. Das haben die Mitglieder der AG zum Anlass genommen, auch noch andere Punkte, wie z. B. Klimawandel und Nachhaltigkeit, in ihr Programm aufzunehmen. 
Wenn ihr also Lust habt, euch für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz an unserer Schule einzusetzen, lädt euch die Fairtrade AG herzlich zu ihren Treffen ein.
Termine: Jeder Dienstag in geraden Kalenderwochen in der 7. Stunde in Raum N204. Meldet euch dafür einfach bei Frau Hauenschild.
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Charlotte Hilbing, EF
Dafür habe ich den Earth Overshoot Day-Rechner gefragt, der einem anhand einer Art Quiz anzeigt, wie viele Erden man verbraucht. Heraus kamen bei mir 2,4. Das war ziemlich überraschend für mich, da ich mich deutlich weiter unten eingeschätzt hätte.
Deshalb habe ich die AG gefragt, was ich persönlich, oder allgemein als Individuum, für meine Bilanz tun kann. Die wichtigste Sache wäre, erklären mir die beiden Schülerinnen, dass man nichts verschwendet, da dies weggeworfene Ressourcen wären. Man sollte auch versuchen, den Konsum von erdölhaltigen Produkten oder ähnlichem einzuschränken, sodass die damit in Verbindung gebrachten Konzerne nicht mehr unterstützt werden, wodurch gegen bedeutende Ursachen des Klimawandels vorgegangen werden kann. Die AG hat weiß aber natürlich auch, dass es in der Politik schwierig ist, schnelle und eindeutige Entscheidungen zu treffen.

Als letztes habe ich die Fairtrade-AG noch nach Wünschen an unsere Schule und Stadt gefragt und sie haben mir viele interessante und nachhaltige Ideen genannt. Bei den Wünschen für die Stadt stand besonders die Mensa im Vordergrund, die z.B. kein oder weniger Fleisch und nur nachhaltige Lebensmittel  verkaufen oder fairtrade Süßigkeiten anbieten könnte. Außerdem legt die AG einen Fokus auf gut erreichbare Radwege für die Schule und wünscht sich Fahrradabstellplätze, die gesichert sind.
Von unserer Schule erhofft sich die AG, dass das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz weiter verfolgt wird und dass sich kleine und größere wirksame Ziele gesetzt werden, wie z.B. BNE-Projekttage oder PV-Anlagen.

Wie ihr merkt, gibt es in dieser AG immer etwas zu tun und auch vieles, das nicht nur mit Fairtrade zu tun hat. Das haben die Mitglieder der AG zum Anlass genommen, auch noch andere Punkte, wie z. B. Klimawandel und Nachhaltigkeit, in ihr Programm aufzunehmen. 
Wenn ihr also Lust habt, euch für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz an unserer Schule einzusetzen, lädt euch die Fairtrade AG herzlich zu ihren Treffen ein.
Termine: Jeder Dienstag in geraden Kalenderwochen in der 7. Stunde in Raum N204. Meldet euch dafür einfach bei Frau Hauenschild.
Charlotte Hilbing, EF
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Die AGs am Grabbe stellen sich vor
Willkommen in der NaWi-AG
Euch interessiert, wie ihr Bioplastik herstellen könnt, was ein Olympisches Feuer benötigt oder warum eine Zitronenbatterie funktioniert?


Kommt gerne zur NaWi–AG! Wir entdecken, experimentieren und erklären. Hier könnt ihr Dinge lernen, die man im Unterricht nie ansprechen würde.
Ein kurzer Einblick in die AG
Letztes Jahr haben wir zum Beispiel bunte Feuerwerkskörper hergestellt und entzündet. Wir beobachteten, wie Iod bei der Reaktion mit Zink einen violettfarbenen Rauch bildete und wie eine Kupfermünze nach einigen Zugaben bestimmter Stoffe goldfarben aussieht. Wir haben auch an Wettbewerben wie Chem-Pions teilgenommen.

Doch wie läuft ein Tag hier ab? Nach einer kurzen Besprechung des Experimentablaufes und was man beachten soll, kann man selbst untereinander entscheiden, wer welche Aufgabe übernimmt. Dann bereitet man alles vor. Man lässt die Stoffe miteinander reagieren, z.B. durch erhitzen, und dabei wird Energie freigesetzt. Natürlich gibt es auch Auswertungen, aber zusammen geht es schneller ; )

Wenn euch Experimente, Forschung und Entdeckungen interessieren, kommt uns in der NaWi–AG besuchen. Wir treffen uns jeden Dienstag in der 7. Stunde in N211 und freuen uns auf euch.

Hannah Karawoth, 8gn
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Schulsanitätsdienst am Grabbe (SSD)
Ein kurzer Einblick in die AG
Jeden zweiten Mittwoch, in der ungeraden Woche, treffen sich hilfsbereite Schüler:innen des Grabbe-Gymnasiums in N302 in der 7. und 8. Stunde, um mit dem Johannitermitglied Jens Koch und unserer Lehrerin Kristina Panchyrz mehr zum Thema Erste Hilfe in verschiedenen Notfällen zu erlernen. Die Sanitäts-AG unserer Schule steht allen Schüler:innen ab der Jahrgangsstufe 8 offen. Dort lernen die Teilnehmer:innen beispielsweise, wie man einen Druckverband korrekt anlegt und eine Reanimation oder die stabile Seitenlage richtig und effektiv ausführt. Die Ansprechpartner:innen für die Schüler:innen sind die AG-Vorsitzende Charlotte Louise Stein und der stellvertretende Vorsitzende Lucas-Alexander Ehlscheidt. Sie geben mögliche Probleme an Jens und Frau Panchyrz weiter. Wenn ihr Interesse habt, könnt ihr gerne an der Sanitäts-AG teilnehmen. Meldet euch einfach bei Frau Panchyrz. Wir freuen uns auf euch!

Lina Rolfes & Antonia Fischer, 8m
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Erfahrungsbericht: Lemgoer Kulturnacht 13.05.23
Am 13.05 hatte ich das Vergnügen, bei der Lemgoer Nacht der Kultur dabei sein zu dürfen. Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von Veranstaltungen verteilt in der gesamten Lemgoer Innenstadt an Orten wie der Stadtbücherei, der Marienkirche und noch vielen mehr. Man konnte sich dabei selbst aussuchen, wo man hingeht. Für mich begann es um 18:00 Uhr im Hexenbürgermeisterhaus, wo eine französische Tanzgruppe der Young DansArt Company „La danse des esprits perdus“, also den "Tanz der verlorenen Geister", aufgeführt hat. Angefangen hat es im Keller, in dem die Tänzer:innen erstmals mitten im Publikum saßen. Wären sie nicht in extravaganten Kostümen gekleidet gewesen, hätte ich sie glatt ebenfalls für Zuschauer gehalten. Mit dem Beginn der emotionalen Musik begannen sie auch ihre Choreo, die nicht nur für jeden der Tänzer:innen anders war, sondern die auch durch den gesamten Raum führte, sodass man trotz der Säulen im Raum aus jeder Ecke etwas sehen konnte. Nach zehn Minuten ging es dann nach oben in die Empfangshalle. Nach der dort stattfindenden synchronisierten Einlage begannen wieder die Einzel-Choreos, die die Tänzer:innen schlussendlich die Treppe hochführten. Am Ende der Aufführung waren wir auf dem Dachboden. Insgesamt war es eine wunderschöne Aufführung, die um halb neun zu Ende war, mit wunderbaren Tänzer:innen und guter Musik. An dem Abend gab es insgesamt vier Vorstellungen der Tanzgruppe.
Anschließend konnte man sich im Garten etwas zu essen oder trinken holen. Zur Auswahl gab es sehr viele Arten von Quiche sowie Würstchen im Schlafrock und Pizzaschnecken. Für mich ging es anschließend weiter zur Marienkirchen direkt nebenan. Dort gab es ein Orgelkonzert von Michael Schütz. Dieser spielte Hits von Abba, wie Dancing Queen oder Money Money Money, sowie von Queen, wie We are the Champions oder Bohemian Rhapsody. Auch Filmmusik, wie He's a pirate aus Fluch der Karibik oder der beliebte James Bond-Soundtrack, wurden gespielt. Wobei für mich der Harry Potter-Soundtrack auf der Orgel besonders viele Kindheitserinnerungen hervorgerufen hat. Rundherum war es ein tolles Konzert, die Lieder haben mir wirklich gut gefallen, besonders in der Akustik in der Kirche. Zwischendurch wurde es nur ein bisschen langweilig, da man nur zuhören konnte. 
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