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Glück - In Religion und Alltag

by MSS 12

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Glückswissenschaft
Eye
Definition von glück
Comic Panel 1
Glück ist ein Hochgefühl, das vom Wunsch nach Fortdauer gekennzeichnet ist, solange es andauert und vom Wunsch nach Wiederkehr, wenn man sich seiner erinnert. Seine ekstatischen Momente heben diesen Gemütszustand über die Genugtuung oder die Zufriedenheit hinaus. Glück kann als das Ziel und der Sinn des Lebens bezeichnet werden, weil letztlich alle anderen Ziele nur auf das eigene oder das Glück anderer (und damit wieder auf das eigene) hinauslaufen.
methoden
Comic Panel 2
Die häufigste Methode ist die Befragung. Dabei ist es nicht Ziel zu beurteilen, ob das angegebene Glück objektiv gerechtfertigt ist. Glücksforscher bezeichnen das von ihnen erfragte Glück daher üblicherweise als subjektives Wohlbefinden.
philosophische glücksforschung
Comic Panel 3
Aristoteles definiert das Glück als das was der Mensch um seiner selbst Willen anstrebt.
Epikur definiert Glück als Abwesenheit von Schmerz und Bedürfnissen.
"GLück 1" vs. "Glück 2"
Comic Panel 4
Der Soziologe Gerhard Schulze unterscheidet zwischen zwei Arten von Glück. Unter „Glück 1“ versteht er die Freiheit von Leid und Mangel (diese Glückskonzeption entspricht beispielsweise den Ansichten von Epikur).„Glück 2“, das schöne Leben, baut darauf auf. Die erste Variante des Glücks ist also nur die Vorstufe, die Möglichkeit zum Erlangen des wahren Glücks.
Glück in der antiken Philosophie
Design ohne Titel
Biologische Einflüsse auf das Glücksempfinden
Design ohne Titel
Entstehung der Glücksempfindung:
Was beeinflusst unser Glücksempfinden?
Ein von sieben Hirnregionen gesteuertes Belohnungssystem unseres Körpers schüttet Glücksbotenstoffe aus und führt somit zur wohligen Empfindung.
Ear
Glücklicher werden:

Das Belohnungssystem lässt sich aktiv beeinflussen, wodurch die Ausschüttung der Botenstoffe gefördert wird. Beispielsweise durch positive Gedanken, Genuss oder bestimmte Lebensmittel
Design ohne Titel
Arrow
10% Umwelteinflüsse
40% Gedanken und Taten
50% Genetik
Ear
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Quellen:
- https://www.spektrum.de/news/ist-glueck-eine-frage-der-gene/1301430
- Okbay, A., Baselmans, B., De Neve, JE. et al. Genetic variants associated with subjective well-being, depressive symptoms, and neuroticism identified through genome-wide analyses. Nat Genet 48, 624–633 (2016). https://doi.org/10.1038/ng.3552


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