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DBG MINT EXPRESS Juni 2022

by Ralf Baumhekel

Pages 2 and 3 of 29

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Aus dem Inhalt
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Der Kölner Dom und der Zahn der Zeit

Wettbewerbe aus dem MINT Bereich im Schuljahr 2021 - 2022 an unserer Schule

Ein Schnelldurchlauf durch die Rechentechnik aus historischer Sicht im Arithmeum in Bonn

Münzwurf in Rom

Betriebspraktikum im DLR School Lab

Steigungswinkel und Verkehrsschilder

Mit einer mathematischen Lupe auf die Spiele des Eishockey Teams Kölner Haie geblickt


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Das Titelbild der Ausgabe wurde von Frederike Kayser (Stufe EF) gezeichnet.
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Turnhalle, Dom und die Chemie
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Unsere Turnhalle hat trotz einiger Probleme, Zwischenfälle und längerer Bauzeit doch einen entscheidenden Vorteil. Im Gegensatz zum Kölner Dom ist sie fertiggestellt. Der Dom wurde zwar bereits vor mehr als 100 Jahren vollendet, aber fertig kann er nie werden, da es mehrere Probleme gibt, die dem Kölner Dom schaden. Das erste Problem ist, dass der Kölner Dom aus Trachyt-, Sandstein, Basalt und Muschelkalk gebaut ist. Da die Industrialisierung und damit auch Umweltverschmutzung immer weiter fortfährt, verstärkt sich auch die Luftverschmutzung, welche dem Dom schadet. Das nächste, und auch das gravierendste Problem, welches durch die Industrialisierung entsteht, ist der saure Regen. Dieser greift besonders Sand- und Kalkstein, aber auch Betonkonstruktionen an, welches Bestandteile des Kölner Doms sind. Das Calciumcarbonat, das im Sandstein als Bindemittel der Körner enthalten ist, reagiert mit den gelösten Wasserstoffionen im sauren Regen. Bei dieser Reaktion reagiert Calciumcarbonat zu Calciumionen, Kohlendioxid und Wasser. Auf chemischer Ebene gesehen wäre es
CaCO3 (s) + 2 H+ (g) —> Ca2+ (s) + CO2 (g) + H2O (l). Daraus lässt sich erkennen, dass das feste Calciumcarbonat, welches als Bindemittel im Sandstein wirkt, nach der Reaktion nicht mehr vorhanden ist und somit der Sand des Sandsteines nicht mehr gehalten werden kann. Dadurch bröckelt der Sand des Steines ab und er zerfällt. Ähnlich problematisch für den Dom sind die Tiere, die bei ihm leben. Diese verunreinigen den Dom einerseits, und andererseits zersetzt der Säuregehalt des Kots der Vögel den Dom ähnlich wie auch der saure Regen, wie bereits oben beschrieben. Damit der Dom also irgendwann einmal fertiggestellt werden kann und nicht
nur vollendet wird, müsste man ihn aus anderen Materialien erneuern, welche resistenter gegen Säure sind, als die jetzigen Materialien des Doms.

Robin Wagner (Stufe EF)